Digitaler Produktpass (DPP) für Bauprodukte
Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein zentrales Element der EU-Kreislaufwirtschaftsstrategie. Er soll Informationen über Produkte digital verfügbar machen — von der Herstellung bis zum Recycling. Die BauPVO 2024/3110 schafft den rechtlichen Rahmen für den DPP bei Bauprodukten.
Wann wird der DPP für Bauprodukte Pflicht?
Der genaue Zeitplan hängt von delegierten Rechtsakten ab, die die EU-Kommission bis 2027 erlassen muss. Experten rechnen mit einer schrittweisen Einführung ab 2027 für bestimmte Produktgruppen. Hersteller, die jetzt ihre Daten digitalisieren, sind gut vorbereitet.
Was enthält ein Digitaler Produktpass?
Der DPP enthält strukturierte Informationen zu: Materialzusammensetzung und Recyclinganteil, GWP-Wert (CO₂-Fußabdruck), technische Leistungsmerkmale (aus der DoP), Sicherheitsinformationen und Reparatur-/Wartungsanleitungen sowie Informationen zur Entsorgung am Ende der Lebensdauer.
Wie CE-Pilot auf den DPP vorbereitet
CE-Pilot speichert Produktdaten strukturiert und ESPR-kompatibel. GWP-Felder und Recyclinganteil sind bereits in der DoP-Erstellung integriert. Ein DPP-Export wird im Rahmen der weiteren Entwicklung hinzugefügt.